| 19.04.2011 |
Pauschalbesteuerung im Kanton Thurgau: ein attraktiver Standortvorteil |
Mit der Thurgauer Volksabstimmung vom 15. Mai 2011 erhält das Thema "Pauschalbesteuerung" eine neue Aktualität. Der Ostschweizer Kanton kennt die Pauschalbesteuerung bereits seit langen Jahren. Der Gegenvorschlag der Thurgauer Regierung hat das Ziel, die zur Abstimmung stehende Abschaffungsinitiative zur Ablehnung zu bringen. Der Regierungsvorschlag legt neu eine Mindestbesteuerung von CHF 190 000.- für Kanton und Bund fest. Wohlhabenden Ausländern, die ihren Wohnsitz in die Schweiz verschieben und damit ihr deklariertes Vermögen in einem Kanton versteuern möchten, der die Pauschalbesteuerung kennt, offeriert der Kanton Thurgau somit weiterhin einen attraktiven Steuervorteil. Unser Firmendomizil in Islikon liegt im Kanton Thurgau. Wir sind auch Mitglied des Vereins ProSalis, der massgeschneiderte Beratungsdienstleistungen z.B. bei der Ansiedelung von Personen und Unternehmen anbietet (www.prosalis.ch). Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Kontaktaufnahme über unsere Web-Page. |
| 25.03.2011 |
EURO stärker als der US Dollar: Rettungsschirm und erwartete Leitzinserhöhung |
Gestern Nacht haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf den sog. "Rettungsschirm" mit einer Darlehenskapazität von EUR 500 Milliarden geeinigt. Diese Einigung ist eine wichtige Voraussetzung für ein wiedererstarkendes Vertrauen in die europäische Einheitswährung. Für die weitere Entwicklung des EURO ist ebenfalls die erwartete Leitzinserhöhung massgebend. Die neueste Kommunikation der EZB lautet dahingehend, dass Sie die Inflationsentwicklung noch genauer betrachten will, als sie dies bisher getan hat. Der Konsensus der Marktteilnehmer geht deshalb von zwei Zinserhöhungen bis Ende Jahr aus. Diese beiden Elemente werden dem EURO zu relativer Stärke sowohl gegenüber dem US Dollar als auch - und wichtiger - gegenüber dem Schweizer Franken verhelfen. Es ist deshalb von einem Kursanstieg des Euro gegenüber dem CHF auszugehen. |
| 10.02.2011 |
Inflations-Erwartungen steigen |
Das seit Jahren erwartete und befürchtete Szenario einer Rückkehr der Inflation dominiert seit einigen Tagen die Presse und beginnt die Finanzmärkte zu beeinflussen. Getrieben werden die Preiserhöhungen rund um den Globus durch steigende Rohwarenpreise, z.B. bei Kupfer und Zucker - und eben auch durch die steigende Nachfrage in den Schwellenländern. In China steht die Inflation bei 5% (Brasilien 6%, Indien 10%, England 3.7%, Euro-Zone 2.4%). Zwar betont US-Notenbank-Präsident Bernanke, dass er keine Inflations-Sorgen hat, doch Inflation ist der "Königsweg", die Staatsverschuldung zu reduzieren Wir sind während der vergangenen Jahre von einer tiefen globalen Inflation ausgegangen und haben auch unsere Anlagestrategie auf diesem Szenario basiert. Die Märkte sind daran, steigende Inflationsraten in die Obligationenpreise einzurechnen. Wir haben diese Zeichen seit einigen Monaten erkannt und stellen unsere Anlagestrategie graduell auf einen höheren Aktien- und einen tieferen Obligationen/Immobilienanteil um. |
| 07.01.2011 |
Erwartungen für die Kapitalmärkte im kommenden Jahr 2011 |
Auf gesamtwirtschaftlicher globaler Ebene erwarten wir weiterhin positive Wachstumsraten für das Jahr 2011. Getragen dürfte dieses Wachstum von den Schwellenländern (BRIC – Brasilien, Russland, Indien, China) sein. Für die USA prognostizieren wir frühestens im zweiten Halbjahr 2011 eine Erholung. Für Europa und Japan sind weiterhin schwache Wachstumsraten zu erwarten, zu gross sind die Strukturprobleme. Die Notenbanken müssen die Märkte weiterhin grosszügig mit Liquidität versorgen müssen – eine restriktivere Geldpolitik hätte global katastrophale Folgen für Wachstum und Arbeitsmarkt. Inflation und Zinsen dürften tief bleiben. Der aktuelle Anstieg der langfristigen Zinsen signalisiert zwar ein Ende der rekordtiefen Zinsen, doch rechnen wir nicht mit einem starken Zinsanstieg. Basierend auf diesen Erwartungen prognostizieren wir für die einzelnen Anlagekategorien folgende Enwicklungen: Geldmarkt: weiterhin sehr tiefe Renditen Obligationen: weiterhin sehr tiefe Renditen, Risiken sind hoch! Aktien: schwankende <<trading>> Märkte, per Saldo positive Renditen Immobilien: positive Renditen Alternative Anlagen: positive Renditen Edelmetalle/Rohstoffe: positive Renditen Bei den Währungen ist mit einem weiterhin starken Schweizer Franken zu rechnen, mit dementsprechend schwachem Euro und US Dollar. Das Zitat eines Marktteilnehmers <<wenn die Regierung und die Nationalbank eines Landes alles richtig machen, dann verwundert es nicht, wenn die Währung dieses Landes stark ist>>, wird weiterhin seine Gültigkeit haben. |
| 12.11.2010 |
Liquidität ist das Thema des Tages! |
Zwar verschreien viele Marktteilnehmer das zweite Programm der Quantitativen Lockerung des US-Fed als inflationstreibend und somit riskant, doch hat das Programm seit seiner Ankündigung Ende August für die USA genau die erwünschte Wirkung erzielt: Die realen Renditen der US-Staatsobligationen haben sich seither halbiert, die US-Aktienmärkte haben 14% zugelegt, der US-Dollar ist um 5% handelsgewichtet gefallen! Nun fehlt noch genau etwas: dass die Liquiditätsspritze von US$ 600 Milliarden via Kreditvergabe die Realwirtschaft beflügelt! Billiges und in riesigen Mengen vorhandenes Geld wird über kurz oder lang die Wirtschaft wieder in Gang bringen. Für ein Wirtschaftswachstum von gegen 4% bräuchte es gemäss Economist über US$ 5 Milliarden. Die Welt darf hoffen, dass es nicht soviel braucht und dass die US-Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2011 endlich nachhaltig anspringt! Wir sind optimistisch. |
| 11.10.2010 |
Renditen der With Profit Bonds (WPBs) weiterhin positiv |
Auch in den gegenwärtig sehr unsicheren Zeiten auf den globalen Finanzmärkten bleiben die Renditen von englischen Lebensversicherungspolicen (WPB) positiv. Die führenden Gesellschaften, die diese Policen anbieten, AVIVA und Prudential, haben zum Ende des letzten Jahres die garantierte Rendite für 2010 auf 3% bis 3.5% festgelegt. Vor dem Hintergrund steigender Aktienmärkte, weiterhin rekordtiefer Zinsen und sich erholender Immobilienmärkte dürften sich die erwarteten Renditen für 2011 sogar noch leicht steigen. Der WPB-Markt mit einem Gesamtvolumen von ca. £ 360 Mrd. stellt einen bedeutenden Teil des englischen Vorsorgesystemes dar. Über die letzten 5 Jahre hat der Gesamtmarkt der WPBs um 6.3% jährlich rentiert und damit die Rendite der Mehrheit anderer globaler Anlage-Klassen deutlich geschlagen. Über einen Zeitraum von 10 Jahren haben die WPBs von Prudential mit 5.7% p.a. die beste Rendite der Branche erzielt. Ein Sprecher von AVIVA erklärte, dass über 5, 15 sowie 25 Jahre die Einmaleinlagen in WPBs grossmehrheitlich die Inflation und oft sogar die Aktienmärkte geschlagen haben. Die Schwankungsbreite der Renditen von WPBs, also das Risiko, vergleicht sich ebenfalls positiv mit demjenigen anderer Anlageklassen. Damit sind WPBs ein ideales und optimales langfristiges Anlageinstrument für Vorsorgegeldern. Die Veränderung der Demografie der Bevölkerung hin zu einer Überalterung der Gesellschaft wird die Nachfrage nach Vorsorgelösungen noch stark wachsen lassen. Mit Prudential und AVIVA hat die PROTIP AG die beiden besten Gesellschaften sowohl bezüglich Rendite als auch Sicherheit der Gegenpartei ausgewählt. Das Finanzstärken-Rating der Prudential wurde von der Rating-Agentur Standard & Poors kürzlich sogar von AA- auf AA hochgestuft. |
| 02.09.2010 |
Unternehmensgewinne über den Erwartungen und Börsen schwach? |
Die sich nun zu Ende neigende Saison der Gewinnveröffentlichungen der Unternehmen hat mit 80% über den Erwartungen liegender Gewinne deutlich positiv überrascht. Mit dem massiven Rückgang der globalen Obligationenrenditen (CHF Eidgenossen bei 1%) und der günstigen Bewertung der Aktien (PE 2011E 10x) liegt die Risikoprämie bei historisch hohen 9%. Warum also sind die globalen Aktienmärkte im Rückwärtsgang? Die Antwort ist klar: die Risikobereitschaft der Investoren ist sehr tief – historisch tief. Die Gründe sind: Furcht vor einem Wiederabgleiten in eine globale Rezession (double dip), Furcht vor einem Wiederaufflammen der Schuldenkrise der Staaten und eine Rückkehr der Liquiditätskrise im Finanzsystem. Dass auf dem US-Häusermarkt, dem Ursprung allen übels, immer noch keine Entspannung eingetreten ist, erschwert die Situation zusätzlich. Auf der Währungsseite ist der extrem starke Schweizer Franken, zusammen mit dem historischen Tiefststand der Schweizer Zinsen ein weiteres Indiz für die Null-Risiko-Toleranz der Marktteilnehmer. Was heisst dies nun für die weitere Entwicklung der Märkte? Wir sind der Ansicht, dass die Unsicherheit über die Konjunkturentwicklung weiter anhalten wird. Die eingangs erwähnten negativen Elemente sind jedoch in den meisten Märkten eingepreist und auf die fahrenden Züge (EURO/CHF, Obligationen long und Aktien short) lohnt sich nicht mehr. Risikobereite Investoren positionieren sich im Herbst im EURO, in Aktien und in Rohstoffen – die erwarteten Renditen dürften dann hoch sein. |
| 12.08.2010 |
Staatliche Industriepolitik politisch wieder in Mode |
Wider besseres ökonomisches Wissen und unter kurzfristigem Druck des schwachen Wirtschaftswachstums und der Arbeitsmärkte sind Politiker auf der ganzen Welt daran, ihre Eingriffe in die Wirtschaft zu verstärken – dies unter dem Begriff „Staatliche Industriepolitik“. Die USA unter Obama ist daran, Milliarden für Innovation und erneuerbare Energie auszugeben: „strategische Entscheidungen für strategische Branchen“. In Japan will die Regierung das Verhältnis Firmenwelt und Staat verstärken. In Europa hat die Europäische Kommission riesige Summen in Banken und Automobilproduzenten investiert. Dabei sind die historischen Erfahrungen nur allzu klar: Staatliche Industriepolitik stützt oftmals Branchen, die im Niedergang sind: Textilindustrie, Stahlindustrie oder sie versucht Branchen zu konstruieren, die sie besser den privaten Märkten überlassen würde: Robotics und Nanotechnologie. England z.B. hat mehrere Disaster in der Industriepolitik erlebt: Autoindustrie, Halbleiterindustrie. Frankreich erlebte einen Misserfolg im Versuch, eine Halbleiterindustrie zu gründen. In Japan verbot das mächtige MITI für lange Zeit z.B. dem erfolgreichen Motorradproduzent Honda, in die Automobilindustrie einzusteigen. Die meistgefürchtete Industriepolitik verfolgt jedoch China, indem es Milliarden in Schlüsselindustrien Telekom, Informationstechnologien, Autoindustrie und Stahlherstellung investiert. Die Resultate sind für China’s Politiker jedoch eher enttäuschend. Die Erwartung bleibt wohl bestehen, dass sich diese ökonomisch negative Tendenz mittelfristig weiter fortsetzen wird – zum Nachteil der Konsumenten und der Steuerzahler. |
| 19.07.2010 |
Deflation grösseres Risiko als Inflation |
Die allgemeine Auffassung, dass der Beruf des „Zentralbankers“ ein langweiliger sei, dürfte trügen – mindestens während der letzten Jahre. Die Verantwortlichen der Zentralbanken mussten über die letzten 3 Jahre die Panik an den Finanzmärkten beruhigen, eine Rezession und sogar eine schwere Depression verhindern und ebenfalls eine potentielle lauernde Deflation in Schach halten. Zudem senkten die Zentralbanker die Zinsen nahezu auf Null Prozent und blähten mittels Kauf von Staatsobligationen (quantitative easing) die Bilanzen der Notenbanken enorm auf. Wahrlich keine langweilige Zeit für die Hüter des Geldes. In der aktuellen Phase des zögerlichen Wirtschaftsaufschwunges stellt sich die Frage, ob die globale Geldmenge derart aufgebläht ist, dass eine massive Geldentwertung die unweigerliche Folge sein wird. Wir sind der Ansicht, dass Inflation nach wie vor kein Problem darstellt. Warum? Die Ausweitung der Geldmenge floss nur in die Bankbilanzen und nicht in die Realwirtschaft. Ausserdem ist das Wachstum der Konsumnachfrage in den USA und in der Eurozone nicht stark genug, um die Preise der Konsumgüter ansteigen zu lassen. In den USA ist die Kerninflationsrate bereits 2010 unter 1%. Warum erachten wir die Deflation als grösseres Risiko? Weil in den USA die stimulierende Wirkung der Konjunkturprogramme nun graduell wegfallen wird und die Wachstumsraten drücken dürfte. Ebenfalls in Europa werden sich die Sparprogramme der Regierungen negativ auf das erwartete Wirtschaftswachstum auswirken. Aus diesem Grund ist die Inflationserwartung für die OECD-Welt für 2011 deutlich unter 2%, und somit auch unter der Inflation in 2010. Und bei derart tiefen Inflationsraten ist das Risiko hoch, dass die Preisentwicklung auf die andere Seite kippt – Deflation. |
| 02.07.2010 |
Freiheit für den Chinesischen Yuan erklärt verstärkten Druck auf Euro |
Es sind nicht nur hausgemachte Probleme der EU-Zone, die den Wert des Euros fallen lassen. Es dürfte kein Zufall sein, dass der Euro in diesen Tagen weiter an Wert verliert: am 19. Juni hat die Chinesische Nationalbank angekündigt, ihre Flexibilität der chinesischen Nationalwährung gegenüber zu erhöhen. Am letzten Montag dann hat der Yuan 0.5% gegenüber dem US Dollar von 6.825 auf 6.8 zugelegt. Falls diese Wertsteigerung täglich so weiter gehen würde, würde sich der Yuan im Wert gegenüber dem US Dollar innerhalb von 174 Tagen verdoppelt haben. Dieses Jahr hat der Yuan um 17% gegen den Euro zugelegt. China wird sich jedoch mit aller Macht gegen eine zu schnelle Währungserstarkung wehren, denn eine starke Währung verschlechtert die Exportfähigkeit ihrer Produkte. In der Erkenntnis, dass der US Dollar über lange Frist eine weiche Währung ist und nun auch der vormals starke Euro stark an Wert verloren hat, suchen die globalen Investoren eine Alternativwährung, die sie im Yuan finden. Führende ökonomen erwarten, dass der Yuan immer noch 40% Wertsteigerungspotential gegenüber dem US Dollar aufweist, wo er dann die Kaufkraftparität erreicht haben wird (PPP Purchasing Power Parity) |
| 24.06.2010 |
Sparprogramme im EU-Raum nur auf den ersten Blick enorm |
Gemäss „The Economist“, der renomierten englischen Wochenzeitschrift, beträgt die Summe der bis dato von den EU-Regierungen verkündeten Sparmassnahmen lediglich 1% des EU-Staatshaushaltes. Dies beinhaltet die auf den ersten Blick enorme Sparanstrengung der deutschen Bundesregierung von Euro 80 Milliarden. Gemäss der Europäischen Kommission wird im EU-Raum ein Budget-Defizit von ca. 6.6% des Bruttosozialproduktes erwartet. Die Schuldenproblematik bleibt also bestehen und wird nur mittel- bis langfristig zu lösen sein. |
| 24.06.2010 |
Neueste Pensionskassenstudie der Sonntagszeitung |
Die Sonntagszeitung führt jedes Jahr einen grossen und vielbeachteten Vergleich der Pensionskassen in der Schweiz durch. Nach der weltweiten Finanzkrise im Jahre 2008 hat sich die Situation der Pensionskassen gegen Ende 2009 wieder massgeblich verbessert. Grund für die Verbesserung sind die gestiegenen Aktienmärkte, die tiefen Zinsen und das teilweise zurückgekehrte Vertrauen der Investoren. Der Deckungsgrad der unabhängigen Sammelstiftungen liegt derzeit wieder zwischen 97% und 108%, wobei der Zieldeckungsgrad zwischen 109% und 117% noch in weiter Ferne liegt. Auf der negativen Seite schlägt sicherlich die magere Rendite der letzten 10 Jahre zu buche – sie betrug zwischen knapp 4% p.a. und minus 3.4%p.a. Zwar sind die Verwaltungskosten der Kassen deutlich gesunken, doch bestehen immer noch riesige Kostendifferenzen von 300% zwischen den Kassen. Die schlanke Organisationsstruktur der PROTIP begünstigt die sehr tiefen Kosten, von denen unsere Kunden profitieren. |
| 18.06.2010 |
Neue Website! |
| Willkommen auf unserer neuen Website! |